Der neue Stern an Deutschlands Rap-Himmel: We introduce Kris Buckley aka Die Godmother.

BAD GIRLS Music Video Release Site3 von Melanie Marten (30.06.2017)
Titelbild

Rapper Kris Buckley wurde Mitte der achtziger Jahre bei einem rituellen Gangbang in einem Elektrokeller irgendwo in East-London gezeugt, bei dem Die Antwoord und Lady Gaga mit LSD versetztes Kokain schnupften und sich entschlossen eine Tochter in New Orleans in die Welt zu setzen. Nur so oder so ähnlich, und nicht viel anders, ist die Entstehung von Kris Buckley aka Die Godmother vorstellbar!

Die auf Deutsch und Englisch verhandlungssicher rappende Die Godmother ist keine Female-MC. Sie rapt, als hätte sie den dicksten Schwanz zwischen den Beinen und Eierstöcken, groß wie ein Airbus A380, mehrschichtig, mindestens zweistöckig und bildgewaltig - sie ist Rap auf internationalem Höhenflug. Eine der verstockten deutschen Rapszene neues Leben gebende, gütige Mutter, die demnächst ein paar gewaltige Mama-Schellen auf dem Splash! Festival verteilen wird.

Vergiss’ mal Schwesta Eva. Und sogar ein Materia sieht aus wie ein spiessiger Querflötestudent aus Unterhachelfingen neben Kris Buckley.

Kris Buckley wurde von ihrem selbst erschaffenen Alter-ego Die Godmother befruchtet und ist nun hochschwanger mit sich selbst - im Kopf und in der Gebärmutter. Der in ihrem perfekt runden Bauch heranwachsende Klon saugt die Schwingungen ihrer Mutter auf bis er oder sie vor Livepublikum geboren wird - ein Fest, auf das sich Kirchenvertreter aller positiven und negativen Konfessionen bereits heute freuen! Und dieser Hoffnungsträger gehört in keinen anderen Ort der Welt als Berlin, wo Die Godmother in einem erloschenen Vulkankrater in der Nähe des Regierungsviertels ihre Lakaien, Gönner und Feinde in zeremoniellen Battles in die Erlösung des freien Schaffens durch den Tod des eigenen Egos schickt.

Ihre Konzerte hinterlassen eine Leere in der Seele, die nur durch mehr frischen Godmother-Saft gestillt werden kann. Es sind Happenings - regelrechte Spirit Cookings, bei denen man mit der eigenen Vergänglichkeit und der Bedeutungslosigkeit des Ichs konfrontiert wird, angesichts dieses kompromisslosen und von Konventionen losgelösten Lichtwesens, nur um im Anschluss neugeboren zu werden. Als besserer Mensch und um eine musikalische Erfahrung reicher.

-Abbas Saberi

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